Grüß Gott in der Wallfahrtskirche Maria Lankowitz
DIE WALLFAHRTSKIRCHE
Die Kirche mit barockem Hochaltar, Gnadenbild Schatzkammer und Antoniuskapelle ist das „Juwel“ des zweitgrößten Wallfahrtsortes der Steiermark. Maria Lankowitz ist bekannt für Bittprozessionen und Wallfahrten. Die Wallfahrtskirche Maria Heimsuchung wurde 1678 bis 1681 in ihrer heutigen Form vom Baumeister Jakob Schmerlaib anstelle einer älteren, angeblich 1437 von Ritter Georg von Graden 1446 gestifteten Kirche errichtet.
Die Pfarre
Die Pfarre Maria Lankowitz betreut rund 1100 Haushalte in der Gemeinde Maria Lankowitz, sowie die Gemeinde Gößnitz und Teile von Pichling.
Für die seelsorgerischen Bereiche sind Priester des Franziskanerklosters Maria Lankowitz zuständig. Derzeit betreut Provisor (Pfarrer) Bruder Elias Unegg die Pfarre.
Das Kloster
Das heutige Franziskanerkloster wurde 1455 durch Ritter Georg Gradner gegründet. Im Jahre 1451 war er mit Kaiser Friederich III. in Rom, wo er den berühmten Wanderprediger und Berater mehrere Päpste, Johannes von Capestrano, traf, der anschließend Gast auf Schloss Lankowitz war. Nach einer Bauzeit von rund fünf Jahren waren Kirche und Kloster 1460 fertiggestellt, und 12 Franziskaner aus dem Kloster Jundenburg übersiedelten nach Lankowitz. Kaiser Friederich III. nahm bei seinen Besuchen in Lankowitz stets Herberge im Kloster.
Die Geschichte
Vor fast 600 Jahren kamen die Türken aus Kleinasien zum ersten Mal nach Europa und eroberten bald den ganzen Balkan und Ungarn. Von hier aus unternahmen sie dann Raubzüge in die benachbarten Gebiete.
Eines Tages kamen sie auch nach Werth, einem Dorf im damaligen Westungarn, zwei Stunden von Radkersburg entfernt.